Das Grüne Krakau

An regnerischen Tagen geht man in die Esplanaden (…) und an sonnigen auf die Błonia-Wiese (...) oder ins Wolski-Wäldchen. (...) Im vergangenen Herbst spazierte ich durch die Esplanaden und zählte alle Schatten, die mir auf dem Wege begegneten. Aber es gibt für mich in Krakau auch andere Schatten: das zauberhafte Helldunkel des Frühlings, gefärbt durch das Blattgrün des späten Mai. (...) Wer im Mai nicht in Krakau war, der weiß nicht, was Mai ist. Die Kastanienblätter und -blüten, die überall an der alten Architektur stecken, wirken berauschend.

So beschrieb der Schriftsteller Jarosław Iwaszkiewicz in seinen Reisen durch Polen einen Aufenthalt in Krakau. Die alte Königsstadt besteht nicht nur aus Denkmälern und Perlen der Architektur. Es gibt auch zahlreiche Grüngebiete, die sich ideal dazu eignen, der Hektik des Alltags für einen Moment zu entfliehen und ganz einfach die Seele baumeln zu lassen: städtische Parkanlagen und Landschaftsschutzgebiete, Wiesen und Wälder, Gärten und Felder. Aufgrund seiner besonderen Lage besitzt Krakau vielfältige Naturschönheiten, darunter viele Standorte seltener und artengeschützter Tiere und Pflanzen.

Kommen Sie mit zu einem dreitägigen Spaziergang durch das grüne Krakau.

Am ersten Tag bewegen wir uns auf dem Weg der Gärten. Wir starten am Botanischen Garten. Danach besuchen wir den die Altstadt umgebenden Esplanadenring und werfen einen Blick in die inwertgesetzten Museumsgärten des Czapski- und des Mehoffer-Museums. Abschließend erholen wir uns im Grün der historischen Gartenanlagen des Wawel-Schlosses.

Der zweite Tag ist ein Angebot für eingefleischte Wanderer. Wir besuchen den großartig erneuerten Krakauer Park (Park Krakowski), werfen einen Blick in den Jordan-Park (Park Jordana) und begeben uns von dort aus über die Błonia-Wiese zum Kościuszko-Hügel, weiter zur ältesten Grünanlage Krakaus, dem Decius-Park (Park Decjusza), und von dort aus auf den Piłsudski-Hügel. Krönender Abschluss der Wanderung ist ein Besuch des schönen Krakauer Zoos.

Am dritten Tag begeben wir uns auf einen Familienspaziergang durch das Grün des Stadtteils Podgórze. Vom Bednarski-Park gehen wir zur Lasota-Anhöhe, wo sich das Benediktenkirchlein und nebenan das Fort St. Benedikt befinden. Als nächstes gehen wir über eine Fußgängerbrücke zum Krak-Hügel, von wo aus wir ein prächtiges Panorama der Stadt genießen. Zum Abschluss besichtigen wir das Gelände des ehemaligen deutschen nationalsozialistischen Konzentrationslagers KL Plaszow.

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